Montag, 28. November 2016

Wohnungseinbrüche: Strafe soll verschärft, Strafverfolgung verbessert werden

„Lieber spät als nie!“ So kommentiert Dr. Ulrike Kirchhoff, Vorstand von Haus & Grund Bayern, die jüngsten Initiativen der Bundesregierung, mehr gegen die steigende Zahl von Wohnungseinbrüchen zu unternehmen. Die Mindeststrafe für Einbrecher soll heraufgesetzt werden. „Wenn ein Fremder in die eigenen vier Wände eindringt, hat das vor allem enorme psychische Folgen für die betroffenen Menschen“, unterstrich Dr. Kirchhoff. 

Die höchste Strafe nütze allerdings wenig, wenn die Täter nicht dingfest gemacht würden. Haus & Grund Bayern begrüßt es daher, dass sowohl der Bund als auch einige Länder mehr Polizisten für die Verfolgung von Wohnungseinbrechern abstellen wollen. „Die Polizeipräsenz muss deutlich verbessert werden. Das schreckt nicht nur Täter ab, sondern erhöht das Sicherheitsgefühl der Menschen enorm“, betont Dr. Kirchhoff. Begleitend müssen die Haus- und Wohnungseigentümer weiter finanziell unterstützt werden, wenn sie ihre Immobilien besser gegen Einbrecher schützen wollen. Der Verbandsvorsitzende fordert die Eigentümer auf, die bestehende Förderung sowie die kostenlosen Beratungsangebote der Polizei in Anspruch zu nehmen.