Montag, 14. November 2016

Klimaschutzplan 2050: Einigung in der SPD müssen Eigentümer und Mieter teuer bezahlen

Kurz vor der UN-Klimakonferenz in Marrakesch haben sich Vizekanzler Sigmar Gabriel und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks darauf geeinigt, Hauseigentümer und Mieter massiv zusätzlich zu belasten. Die Kohleindustrie soll stattdessen weitgehend aus ihrer Verantwortung für den Klimaschutz entlassen werden. Haus & Grund Bayern kritisiert die Entscheidung: „Bundeskanzlerin Merkel muss den Plan stoppen, damit die Kosten des Wohnens nicht immer weiter in die Höhe getrieben werden“, fordert Dr. Ulrike Kirchhoff, Vorstand von Haus & Grund Bayern.

Die Einigung ist ein Geschenk an die Kohleindustrie. Diese muss nun zehn Millionen Tonnen weniger Kohlendioxid einsparen als ursprünglich geplant. Bei den Wohngebäuden müssen nun hingegen acht Millionen Tonnen mehr eingespart werden. „Jede Tonne Kohlendioxid, die bei den Gebäuden zusätzlich eingespart werden soll, muss sehr teuer erkauft werden, weil die günstigen Einsparungen längst umgesetzt wurden“, kritisiert Dr. Kirchhoff.